Kleiderschrank ausmisten – Mein persönliches System

Ich persönlich liebe es meinen Kleiderschrank auszumisten und ordentlich zu halten. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt liebe ich Klamotten und habe auch eine Menge. Damit ich den Überblick nicht verliere gehört das Ausmisten regelrecht zu meinem Alltag.

Ja ich weiß, den Kleiderschrank auszumisten ist nicht immer einfach, aber wenn man sich davor einen Plan macht, fällt einem das Ganze sehr viel leichter. Mein System und meine Tipps verrate ich euch in diesem Beitrag.

Ich miste eigentlich nach jeder Saison aus, also nach dem Sommer und nach dem Winter. Das macht es einem einfacher, da man genau weiß, was man getragen hat und was nicht. Und wenn ihr etwas nicht getragen habt, dann solltet ihr es höchstwahrscheinlich ausmisten. Glaubt mir ich kenne die Gedanken: „Doch was ist, wenn ich es eines Tages noch brauche?“. Aber wenn ihr immer so denkt, werdet ihr nichts los werden und irgendwann in Zeug untergehen.

Meine persönlichen „Regeln“

Mit meinen persönlichen Tipps könnt ihr euch das Ausmisten zum Freund machen und ein nachhaltiges System erstellen.

  1. Genügend Zeit nehmen: Ich nehme mir gerne einen Tag Zeit, an dem ich nichts anderes vorhabe und mich voll und ganz auf das Ausmisten konzentriere.
  2. Radikal ist besser: Als Erstes räume ich immer alles – ja ALLES – aus den Fächern und von den Stangen. Ja ich weiß, es kann etwas überfordernd sein alle Klamotten auf einem Haufen zu sehen und nicht zu wissen, wo man anfangen soll. Aber so könnt ihr einmal gründlich alles sauber machen und abwischen. Denn dann macht es erst richtig Spaß alles wieder ordentlich einzuräumen. Die Klamotten würde ich währenddessen auf euer Bett oder einen sauberen! Boden/ Teppich legen.
  3. Das Ausmisten: Jetzt beginnt der spaßige Teil. Ich teile mir das immer in kleine Abteilungen auf und beginne mit einer bestimmten Kategorie oder der Farbe. Dabei entstehen drei Stapel: behalten, ausmisten und vielleicht. Den „vielleicht Stapel“ probiere ich im Anschluss noch einmal an.

Gründe zum Ausmisten

  • Die falsche Größe: wenn etwas zu klein, zu groß, zu eng oder zu weit ist dann weg damit
  • Passt es nicht mehr zu meinem Stil: Stile verändern sich und wenn das Kleidungsstück nicht mehr zu meinen anderen Sachen passt und mir eigentlich auch nicht mehr zusagt, dann ist das ein driftiger Grund es auszumisten.
  • Zu viel von einer Sache: Basics zu haben ist immer gut, aber keiner von uns braucht fünf schwarze T-Shirts. Da macht es mehr Sinn sich für 2-3 Lieblinge zu entscheiden und diese dann wieder öfter zu tragen.
  • Verschlissene und kaputte Stücke: Manchmal muss man sich auch von Stücken trennen, die man sehr oft getragen hat und noch tragen würde. Denn wenn die Kleidungsstücke verschlissen oder kaputt sind macht es keinen Sinn mehr sie zu behalten.

Kleiderschrank ordnen

Jetzt kommen wir zu dem finalen Schliff. Wenn ich jedes meiner Teile einmal in der Hand gehabt habe ist es an der Zeit alles wieder einzuräumen und eventuell ein neues System einzuweihen oder das alte System zu optimieren. Ich ordne meine Klamotten gerne nach Farbe. Dieses System verfolge ich seit Jahren und liebe es einfach.

Da mein Kleiderschrank größtenteils Hängefläche besitzt passt es einfach perfekt. Ich hänge Blusen, Cardigans, Jacken und andere Oberteile auf. Für meine Hosen, Jeans und Röcke habe ich getrennte Hängemöglichkeiten. Sportklamotten, bequeme Stücke, wie Jogginghosen, Unterwäsche, Bikinis und Schlafzeug bringe ich in meinen Schubladen unter. Für meine Unterwäsche und Socken habe ich zusätzlich Ordnungsboxen gekauft, die zusätzlich eine große Hilfe darstellen.

Taschen richtig aufbewahren

Meine Taschen habe ich auf integrierten Regalböden untergebracht, denn so behalten sie die Form und dienen gleichzeitig als Dekoration.

Accessoires sortiert lagern

Ich habe das Glück, dass ich verschiedene Möglichkeiten zum Verstauen meiner Accessoires habe. Sonnenbrillen, Gürtel, Haarbänder sind auf einem ausziehbaren Boden sortiert.

Für meinen Schmuck habe ich eine Schmuckbox und einen Schmuckständer von Amazon.

Noch ein kleiner Tipp am Rande. Einheitliche Kleiderbügel machen den Unterschied! Sie lassen alles schöner und sortierter wirken.

Was tun mit dem Ausgemisteten

Die ausgemisteten Teile, die noch gut aussehen oder kaum getragen wurden, verkaufe ich entweder auf Kleiderkreisel, oder spende ich an Second Hand Shops. Den Rest, den keiner mehr gebrauchen kann kommt in den Müll.

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